Nordhessische.de: Film und Kino / 2011 / 11

Dokfest-Blog: Das war das 28. Kasseler Dokfest

Von Robert Bienert am 2011-11-15

Am Sonntag Abend ging das 28. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (Dokfest) zu Ende. Nordhessische.de hat wie bereits 2010 die Filme mit Rezensionen gewürdigt und über die Geschichten daneben gebloggt. Nach einer filmreichen und schlaflosen Woche zieht Kinodauergast Robert Bienert ein Fazit aus seiner Sicht.

Dokfest-Blog: Der letzte Film hat's 'rausgerissen

Von Robert Bienert am 2011-11-14

Das Programm im Bali am Samstag Abend klang viel versprechend – «Der Film liegt auf der Straße» und «Die Welt des Nichtfassbaren» – allerdings wurde der Filmlaie mit einigen Kurzfilmen konfrontiert, die wohl eher auf einer Filmtheoretischen Straße liegen und daher für ihn nicht fassbar waren. Doch glücklicherweise wurde der Zuschauer jeweils mit dem letzten Film für sein Ausharren im Kinosessel belohnt. Daneben hat der im Kino ausharrende Robert Bienert noch ein Beispiel für eine zweite Sicht (siehe Freitagsprogramm) gefunden.

Filmrezensionen: Herzblut auf und vor der Leinwand

Von Robert Bienert am 2011-11-13

Am Dokfest-Freitag gab es viel Herzblut auf und vor der Leinwand des großen Bali zu sehen. Neben dem gleichnamigen Screening tauchte dieses Motiv auch in den Filmvorführungen «Auf den zweiten Blick» und dem cineastischen Spätprogramm «Nachtsicht» auf. Robert Bienert hat die Filme dieser Screenings aus Sicht des leidenschaftlichen Filmfreundes gesehen und genossen.

Filmrezensionen: Wo, wie und warum lebt man?

Von Robert Bienert am 2011-11-12

Mit dieser Frage lässt sich der zweite Dokfest-Tag gut beschreiben und zusammenfassen. Die Session «Home of the Free» widmete sich der US-amerikanischen und kanadischen Geschichte im Umgang mit den Ureinwohnern und afrikanischen Sklaven im Kontrast zum „Home of the Free“. Das Kurzfilmprogramm «Stadtplan: Trümmer der Zukunft» brachte dem Zuschauer die Bedeutung von Stadtplanung und -entwicklung näher. Abgeschlossen wurde der Abend mit einer teilweisen Reise ins Bewusstsein mit der Dokumentation «The Substance – Albert Hofmann's LSD». Robert Bienert hat alle drei Blöcke erlebt.

Dokfest-Blog: Vollmondnachtsicht

Von Robert Bienert am 2011-11-12

An Vollmond heulen nicht nur die Wölfe, sondern anscheinend auch die Kasseler Jugend. In nur knapp zwanzig Minuten bis zum Kino der Wahl einmal durch die Gosse der Straße gewatet. Aber dafür gab es ein schönes Nachtprogramm zum Entspannen von Auge und Geist des Cineasten.

Dokfest-Blog: Dokfest goes international

Von Robert Bienert am 2011-11-11

Das 28. Dokfest zeigt sich internationaler als die Jahre zuvor: Da viele der internationalen Filmemacher bei den Diskussionen anwesend sind, werden diese häufig auf Englisch geführt, Englisch ist auch die Lingua Franca der Untertitel etlicher Filme. Ein typisches Wort aus dieser Sprache wird der Cineast spätestens nach dem Dokfest beherrschen: Totally Crowded. Ganz uninternational wird hingegen der „Goldene Herkules“ verliehen, und ich bin mir sicher den Gewinner schon zu kennen.

Filmrezensionen: Männerbilder

Von Robert Bienert am 2011-11-10

Das 28. dokfest begann im Filmladen mit einem „Männertag“: Konrad Mühe stellt «Fragen an meinen Vater» und Susanne Binninger konnte eine «Reine Männersache» dokumentatorisch begleiten. Anschließend wurden im Gloria von Götz Penner «Schlaue Bauern» gezeigt – ausnahmslos Männer. Robert Bienert (männliches Redaktionsmitglied) hat alle drei Filme gesehen.

Dokfest-Blog: Neblig bei 4 °C

Von Robert Bienert am 2011-11-10

Der erste Dokfest-Tag gestaltete sich für mich neblig bei 4 °C Außen- bzw. Abendtemperatur. Vielleicht war das Grund, wieso bereits mittags einige Abendvorstellungen restlos ausverkauft oder zumindest äußerst gut gefüllt waren. Es lohnt sich, stets einen „Plan B“ im Katalog zu haben – nur kann sich dieser Plan durchaus auch als „anstrengend“ gestalten.

28. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest eröffnet

Von Robert Bienert am 2011-11-09

Kassel (rb) – Am gestrigen Dienstag wurde das 28. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, kurz „dokfest“, mit der Premiere von Klaus Sterns «Versicherungsvertreter – Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker» eröffnet. Das reguläre Dokumentar-, Kurz-, Spiel- und Videofilmprogramm begann heute und dauert bis Sonntag an. Nordhessische.de wird wie bereits 2010 vom Festival berichten und bloggen sowie ausgewählte Filme besprechen.